Zum Jahresabschluss ein «Schlossbouquet»

Zum Jahresabschluss ein «Schlossbouquet»

Das «Schlossbouquet» ist der Höhepunkt und Abschluss der einjährigen Programmreihe der «Berner Schlösser» im Rahmen des Kulturerbejahres 2018. In einer interaktiven Ausstellung lassen sich vom 1. bis 15. Dezember im Schloss Belp elf ganz unterschiedliche Schloss- und Burgmuseen entdecken. Aus Burgdorf berichtet der ehemalige «Schlossbewohner» und heutige Stadtrat Urs Gigi Geiser über seine Halbgefangenschaft auf Schloss Burgdorf infolge Militärdienstverweigerung. Daneben erhalten die Besuchenden Einblicke in die Umbauten und die Neukonzeption des Museums auf dem Schloss. Die Ausstellung im Schloss Belp ist jeweils am Donnerstag und Freitag von 17 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Weitere Infos: https://www.kulturerbe2018.ch/agenda/2018-12-01/schlossbouquet

Depotbesichtigung und MEIN DING-Rundgang an der Kulturnacht

Depotbesichtigung und MEIN DING-Rundgang an der Kulturnacht

Es ist soweit: Nachdem das Museum Schloss Burgdorf im Frühling den Wettbewerb «Perspektivenwechsel» des Kantons Bern gewonnen hat, werden an der Burgdorfer Kulturnacht vom 20. Oktober die ersten MEIN DING-Stationen präsentiert und die Bevölkerung zur Besichtigung der 60‘000 Objekte im Museumsdepot eingeladen.

Museumsdepots sind in der Regel nicht öffentlich und doch sind sie der Kern des Museums. Hier werden alle Objekte gelagert, welche in den aktuellen Ausstellungen keine Aufnahme fanden, und als wertvolles Kulturerbe für die nächsten Generationen gesichert. Im Falle des Museums Schloss Burgdorf sind dies um die 60‘000 Objekte, welche im Kornhaus Burgdorf aufbewahrt werden. Anlässlich des Kulturerbejahres 2018 erhält die Öffentlichkeit an der Burgdorfer Kulturnacht vom 20. Oktober die einmalige Gelegenheit in Kurzführungen das Depot zu entdecken (16/17/18/19/20/21Uhr). Die Besuchenden erhalten die Möglichkeit, symbolisch ein selbst gewähltes Objekt als MEIN DING zu bezeichnen und ihre persönliche Verbindung und Geschichte dazu vor Ort HKB-Studierenden zu erzählen.

Gleichzeitig wird der Plan für den ersten Rundgang von MEIN DING durch Burgdorf vorgestellt, denn einige Museumsobjekte sind dank der Unterstützung von Pro Burgdorf-Mitgliedern vorübergehend aus dem Depot in die Schaufenster der Stadt gezogen. Die jeweiligen Gewerbetreibenden haben ihr Ding aus den Sammlungen ausgewählt und stellen ihren persönlichen Bezug vor. Somit ist das Museum Schloss Burgdorf auch während des Schlossumbaus in der Stadt präsent und es entstehen neue Verbindungen zum Kulturerbe.

Das Museum Schloss Burgdorf dankt Swisslos – Kultur Kanton Bern, Pro Burgdorf und der Mobiliar für die Ermöglichung dieses Projektes.

Vernissage MEIN DING am 20. September

Vernissage MEIN DING am 20. September

Freudig laden das Museum Schloss Burgdorf und Pro Burgdorf zur 1. Vernissage ein:

Donnerstag, 20. September 2018 um 17.00 Uhr
an der Schmiedengasse 27 in Burgdorf (der Anlass findet auf der Gasse statt)

Das ist MEIN DING aus den Sammlungen des Museums Schloss Burgdorf! Stadtpräsident Stefan Berger und Pro Burgdorf Geschäftsführerin Rahel Peña stellen «ihr Ding» der Öffentlichkeit vor. Mit einer kleinen Wegzehrung können die ersten drei MEIN DING-Schaufenster in der Oberstadt besichtigt werden. Alle sind zudem herzlich zum Kulturapéro der Stadt Burgdorfin der Kulturfabrik eingeladen, wo wir gemeinsam hin spazieren werden.

Das Museum Schloss Burgdorf ist mit MEIN DING während der Umbauphase in der Stadt und bei Burgdorfs Bevölkerung präsent. Mit Hilfe der Mitglieder von Pro Burgdorf werden Objekte aus dem Museumsdepot ans Licht gebracht. Gewerbetreibende können «ihr Ding» aus den Sammlungen wählen und es für einige Wochen in ihren Räumen beherbergen. Das inszenierte Objekt bietet Gesprächsstoff mit der Kundschaft und kehrt so ins Bewusstsein der Bevölkerung und ins Leben der Stadt zurück.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung bis 13. September an museum@schloss-burgdorf.ch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Spatenstich: Der Umbau zum Schloss für alle hat begonnen!

Spatenstich: Der Umbau zum Schloss für alle hat begonnen!

Seit heute Mittag flattert auf Schloss Burgdorf eine ganz besondere Fahne. Gehisst hat sie der Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf. Die Fahne weist das bekannte Schild «Achtung Baustelle» auf und signalisiert damit weitherum: Die Umbauarbeiten fürs «Schloss für alle» haben heute begonnen und dauern voraussichtlich bis Frühsommer 2020.

Auf diesen Moment haben Stiftungsrat, die künftigen Nutzerinnen und Nutzer, Schloss-freundinnen und Freunde und die Bevölkerung in Stadt und Region lange gewartet; jetzt ist er da. Nachdem das Regierungsstatthalteramt die Baubewilligung zügig bearbeitet und ausgestellt hat, kann der Umbau von Schloss Burgdorf planmässig beginnen. Mit dem Hissen der «Baustellen-Fahne» startete der Stiftungsrat die Bauarbeiten für die Umnutzung des Schlosses. Darin wird künftig eine Jugendherberge beheimatet sein, in einzigartiger Kombination mit dem Museum, einem Gastronomiebereich und dem städtischen Trauungszimmer. Diese Idee wurde von den Burgdorfer Architekten vom Atelier G+S entwickelt und wird jetzt auch von ihnen ausgeführt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Jahre.

Ein historischer Tag
Im Rahmen einer kleinen Feier und in Anwesenheit von Stiftungsrat, Stadt- und Kantons-vertretungen, den künftigen Nutzerinnen und Nutzern und zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern betonte Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer die historische Bedeutung dieses Tages: «Mit der vorgesehenen Umnutzung führen wir dieses eindrückliche mittelalterliche Baudenkmal von nationaler Bedeutung in eine bunte, lebendige und nachhaltige Zukunft». Meyer dankte allen, welche dieses anspruchsvolle Projekt in den letzten Jahren unterstützt und zur Realisierung vorangetrieben haben. Für Stadtpräsident Stefan Berger bedeutet das neue Schloss eine Riesenchance. Es werde zum Magnet für Burgdorf und das ganze Emmental.

Glückliche Nutzerinnen und Nutzer
Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen, freute sich, bald ein weiteres historisches Gebäude beziehen zu können: «Die Jugendherberge auf Schloss Burgdorf wird vom ganz besonderen Ambiente profitieren und Gäste aus nah und fern anziehen». Neben der historischen Einzigartigkeit wird auch das völlig neu gestaltete Museum zu einer Attraktion. «Das ganze Schloss wird zu einer einzigartigen Wunderkammer, welche Gross und Klein zum Staunen und Sinnieren bringen wird», versprach Museumsleiter Daniel Furter.

Endlich für alle offen
Das über 800 jährige Schloss Burgdorf war im Lauf seiner Geschichte von Herzögen, später durch den Staat Bern, danach durch die kantonale Verwaltung belegt und ausser dem Museumsteil für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ab Frühsommer 2020 öffnet es seine Tore und wird zum «Schloss für alle».

«Mein Ding» – ein gemeinsames Projekt von Museum Schloss Burgdorf und Pro Burgdorf

«Mein Ding» – ein gemeinsames Projekt von Museum Schloss Burgdorf und Pro Burgdorf

Das Museum Schloss Burgdorf und die Detaillistenvereinigung Pro Burgdorf haben mit dem gemeinsamen Projekt «Mein Ding» den Wettbewerb «Perspektivenwechsel» des Kantons Bern gewonnen und erhalten eine Unterstützung von 58‘000 Franken. Zusammen mit den Mitgliedern von Pro Burgdorf werden Objekte aus dem Sammlungsdepot des Museums in der Stadt Burgdorf wieder ans Licht und dank eines persönlichen Bezugs zurück ins Leben gebracht. So will «Mein Ding» überraschende Perspektiven auf das Kulturgut und neue Verbindungen in die Gegenwart schaffen. Das Museum Schloss Burgdorf bleibt mit diesem Projekt auch während des Schlossumbaus im Austausch mit der lokalen Bevölkerung und in der Stadt wahrnehmbar.

Das Museum Schloss Burgdorf hat sich zum Ziel gesetzt, auch während der Umbauphase in der Stadt Burgdorf und bei der lokalen Bevölkerung präsent zu sein. Dank der Zusammenarbeit mit Pro Burgdorf und der Unterstützung durch den Kanton Bern kann in den nächsten zwei Jahren das Projekt «Mein Ding» realisiert werden. Für die Umsetzung konnte das Museum Schloss Burgdorf, die in Burgdorf gut verankerten Kulturvermittlerinnen Florine Ott und Rut Reinhard gewinnen. So werden im Austausch mit den Mitgliedern von Pro Burgdorf neue Beziehungen zwischen den Menschen und einigen der 60‘000 Objekte der Sammlung des Rittersaalvereins, der ethnologischen Sammlung und der Goldkammer entstehen und dieses Kulturgut durch diverse Aktivitäten in der Stadt der ganzen Bevölkerung näher gebracht. Ein erster Schwerpunkt wird dabei die Burgdorfer Kulturnacht am 20. Oktober 2018 bilden.

Weitere Informationen auf: www.schloss-burgdorf.ch/mein-ding

Neues Büro an der Hofstatt 16

Neues Büro an der Hofstatt 16

Das Museum hat seine Büros aus dem Schloss an die Hofstatt 16 gezügelt. Hier präsentieren wir während dem Umbau das neue Projekt und warten voll Vorfreude bis wir wieder ins Schloss hochziehen können. Aktuell zeigen wir im Schaufenster die Arbeitsschritte, welche für den Sammlungsumzug nötig sind.