Weihnachtsaktion für das Schloss für alle

Weihnachtsaktion für das Schloss für alle

Schenken bereitet Freude – und ganz besonders, wenn das Geschenk exklusiv und gleichzeitig sinnvoll ist. Wir haben die passende Idee für Sie bereit. Mit Ihrer Spende an den Umbau von Schloss Burgdorf werden Sie Teil des Schlosses und damit Schlossherrin oder Schlossherr. Diesen Titel können Sie aber auch verschenken. Im Gegenzug erhalten Sie eine edle Urkunde, welche Sie als Geschenk überreichen können. Später werden Ihre Beschenkten auf dem Schloss ein kleineres oder grösseres Dankeschön bekommen. Die Stiftung Schloss Burgdorf dankt Ihnen fürs Mitbauen, freut sich auf viele zusätzliche Schlossherrinnen und Schlossherren und wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.

Zur Geschenk-Idee: https://www.ichbaumirmeinschloss.ch/meta/geschenk-idee/

Tag des offenen Bodens am 16. August

Tag des offenen Bodens am 16. August

Archäologische Rettungsgrabungen auf Schloss Burgdorf: Von der bronzezeitlichen Höhensiedlung zur Zähringerburg

Seit Juni laufen die umfangreichen Bauarbeiten für das «Offene Schloss» in Burgdorf mit Jugendherberge, Gastronomie und Museum. Beim Rückbau der ehemaligen Gefängniszellen im alten Kornhaus gewann der Archäologische Dienst des Kantons Bern neue Erkenntnisse zur Gründungszeit der Burg. Zudem kamen überraschende Funde aus der Bronzezeit zum Vorschein. Am Donnerstag, 16. August 2018, hat die Bevölkerung die Gelegenheit, die Grabung zu besichtigen.

Bei den archäologischen Untersuchungen im Jahr 1973 im Burggraben wiesen bereits einige Funde auf eine bronzezeitliche Besiedlung hin. Die laufenden Grabungen erweitern nun die Erkenntnisse ganz wesentlich. Durch die mittelalterliche Burg gut geschützt, konnten sich herausragende Reste bronzezeitlicher Höhensiedlungen erhalten, die für den Kanton Bern und weit darüber hinaus einmalig sind. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern präsentiert der Bevölkerung seine Erkenntnisse und Funde an einem Tag des offenen Bodens. Dieser findet am Donnerstag, 16. August 2018, von 16 bis 20 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Schlosses Burgdorf. Parkplätze stehen keine zur Verfügung. Es werden regelmässig Führungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern angeboten.

Eine 3000 Jahre alte Höhensiedlung

Die ältesten Spuren auf dem Burghügel reichen in die frühe Bronzezeit vor rund 3700 Jahren zurück. In der späten Bronzezeit (um 1050 bis 850 v. Chr.) befand sich auf dem Hügelsporn eine umfangreiche Höhensiedlung. Während Siedlungen dieser Zeit von Seeufern bekannt und gut untersucht sind, fand der Archäologische Dienst nun erstmals hervorragend erhaltene Zeugen aus dem Emmental.

Die eindrücklichsten Reste der Höhensiedlung sind Gruben im anstehenden Untergrund. Die grösste hat einen Durchmesser von vier Metern und ist mit mehreren übereinanderliegenden, stark verbrannten Lehmwänden ausgekleidet. Die Gruben sind verfüllt mit Brandschutt, der grosse Mengen an Keramik enthält, darunter teilweise aufwendig dekorierte Gefässe. Daneben fanden sich in der Grube Spinnwirtel, Webgewichte sowie Speisereste wie Tierknochen und verbrannte Getreidekörner.

Neue Entdeckungen in der mittelalterlichen Burg

Die mittelalterliche Burganlage wurde bisher nur punktuell archäologisch erforscht. Insbesondere die Frühzeit der Anlage vor 1200 ist weitgehend unbekannt. Die erste schriftliche Nennung der Burg, «in Burgundia, in castello Burgdorf», fällt ins Jahr 1210. Nun konnten die Archäologinnen und Archäologen an der Nordseite die älteste steinerne Ringmauer freilegen. Sie gehört wohl zur Anlage, welche die Herzöge von Zähringen als prächtige Residenz um 1200 errichteten, und wurde drei Generationen später unter den Grafen von Kyburg von Grund auf erneuert. Der kyburgische Torturm kann erstmals archäologisch untersucht werden. Er sollte einst neuer Hauptzugang zur Burg werden, blieb aber unvollendet und wurde schon um 1300 zugemauert.

Im Burghof stand innen an der nördlichen Ringmauer und neben der schriftlich bezeugten St. Margarethenkappelle eine gemauerte und sorgfältig ausgemörtelte Filterzisterne. Dieses mächtige Bauwerk ist bei den laufenden Ausgrabungen überraschenderweise entdeckt worden. In ihm wurde das Dachwasser gesammelt, um im Notfall die Wasserversorgung auf dem Burghügel sicherzustellen.

Medienmitteilung der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 10. August 2018

Unter den Resten des mittelalterlichen Schlosses liegen bronzezeitliche Gruben mit stark verbrannten Seitenwänden. (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

Unter den Resten des mittelalterlichen Schlosses liegen bronzezeitliche Gruben mit stark verbrannten Seitenwänden. (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

Eine mächtige Filterzisterne versorgte die Menschen auf der Burg mit Wasser. (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

Eine mächtige Filterzisterne versorgte die Menschen auf der Burg mit Wasser. (Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

Spatenstich: Der Umbau zum Schloss für alle hat begonnen!

Spatenstich: Der Umbau zum Schloss für alle hat begonnen!

Seit heute Mittag flattert auf Schloss Burgdorf eine ganz besondere Fahne. Gehisst hat sie der Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf. Die Fahne weist das bekannte Schild «Achtung Baustelle» auf und signalisiert damit weitherum: Die Umbauarbeiten fürs «Schloss für alle» haben heute begonnen und dauern voraussichtlich bis Frühsommer 2020.

Auf diesen Moment haben Stiftungsrat, die künftigen Nutzerinnen und Nutzer, Schloss-freundinnen und Freunde und die Bevölkerung in Stadt und Region lange gewartet; jetzt ist er da. Nachdem das Regierungsstatthalteramt die Baubewilligung zügig bearbeitet und ausgestellt hat, kann der Umbau von Schloss Burgdorf planmässig beginnen. Mit dem Hissen der «Baustellen-Fahne» startete der Stiftungsrat die Bauarbeiten für die Umnutzung des Schlosses. Darin wird künftig eine Jugendherberge beheimatet sein, in einzigartiger Kombination mit dem Museum, einem Gastronomiebereich und dem städtischen Trauungszimmer. Diese Idee wurde von den Burgdorfer Architekten vom Atelier G+S entwickelt und wird jetzt auch von ihnen ausgeführt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Jahre.

Ein historischer Tag
Im Rahmen einer kleinen Feier und in Anwesenheit von Stiftungsrat, Stadt- und Kantons-vertretungen, den künftigen Nutzerinnen und Nutzern und zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern betonte Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer die historische Bedeutung dieses Tages: «Mit der vorgesehenen Umnutzung führen wir dieses eindrückliche mittelalterliche Baudenkmal von nationaler Bedeutung in eine bunte, lebendige und nachhaltige Zukunft». Meyer dankte allen, welche dieses anspruchsvolle Projekt in den letzten Jahren unterstützt und zur Realisierung vorangetrieben haben. Für Stadtpräsident Stefan Berger bedeutet das neue Schloss eine Riesenchance. Es werde zum Magnet für Burgdorf und das ganze Emmental.

Glückliche Nutzerinnen und Nutzer
Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen, freute sich, bald ein weiteres historisches Gebäude beziehen zu können: «Die Jugendherberge auf Schloss Burgdorf wird vom ganz besonderen Ambiente profitieren und Gäste aus nah und fern anziehen». Neben der historischen Einzigartigkeit wird auch das völlig neu gestaltete Museum zu einer Attraktion. «Das ganze Schloss wird zu einer einzigartigen Wunderkammer, welche Gross und Klein zum Staunen und Sinnieren bringen wird», versprach Museumsleiter Daniel Furter.

Endlich für alle offen
Das über 800 jährige Schloss Burgdorf war im Lauf seiner Geschichte von Herzögen, später durch den Staat Bern, danach durch die kantonale Verwaltung belegt und ausser dem Museumsteil für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ab Frühsommer 2020 öffnet es seine Tore und wird zum «Schloss für alle».

Schloss für alle: Baubeginn im Sommer!

Schloss für alle: Baubeginn im Sommer!

Der Umbau von Schloss Burgdorf soll unverzüglich beginnen, sobald die Baubewilligung vorliegt. Dies hat der Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf an seiner heutigen Sitzung beschlossen. Dies trotz einer noch bestehenden Finanzierungslücke. Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer ist zuversichtlich, dass sich diese durch die noch anstehenden Aktionen schliessen lässt. Somit wird das «Schloss für alle» mit Jugendherberge, Museum und Gastronomie voraussichtlich im Frühling 2020 seine Tore öffnen.

Geschäftsführung und Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf haben sich in den letzten Monaten neben den Vorbereitungen zum Umbau intensiv mit der Beschaffung der fehlenden Mittel beschäftigt. Dabei fanden sie erfreulich viel Unterstützung. Die Finanzierungslücke von CHF 3,1 Mio. konnte um CHF 1,8 Mio. reduziert werden. Sie beträgt noch CHF 1,3 Mio. Dieser Erfolg ist diversen Stiftungen, dem Lotteriefonds, der öffentlichen Hand und insbesondere vielen privaten Gönnerinnen und Gönnern aus Stadt und Region zu verdanken.

Ermunternde Signale
Dieses breit abgestützte Engagement hat den Stiftungsrat ermuntert, das Umbauprojekt nach Vorliegen der Baubewilligung auszulösen. «Auf Grund des positiven Echos der vergangenen Monate gehen wir davon aus, dass wir auch den Rest der finanziellen Mittel rechtzeitig beschaffen können», gibt sich Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer zuversichtlich. Einerseits sind aussichtsreiche Anfragen bei Stiftungen und Privaten hängig, andererseits startet die Stiftung selber eine originelle Spendenaktion, welche sich ans Gewerbe und an die breite Bevölkerung von nah und fern richtet. Sie wird im Rahmen der BUGA 2018 lanciert. «Das Schloss für alle braucht jetzt alle», betont Stiftungsratspräsident Meyer und ist dankbar für viel Solidarität mit dem innovativen Projekt.

Neunutzung Schloss Burgdorf: Keine Einsprachen gegen das «Schloss für alle»

Neunutzung Schloss Burgdorf: Keine Einsprachen gegen das «Schloss für alle»

Erleichtert nimmt der Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf zur Kenntnis, dass keine Einsprachen gegen das Baugesuch für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf eingegangen sind. Dies zeige einmal mehr, dass die Bevölkerung hinter dem tollen Projekt stehe, stellt Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer mit grosser Freude fest.

Am 19. März ist die Einsprachefrist gegen das Baugesuch für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf abgelaufen. Sie ist ungenutzt verstrichen; beim Regierungsstatthalteramt sind keine Einsprachen eingegangen. Somit können die Arbeiten am Baugesuch ohne verzögernde Einspracheverhandlungen zügig vorangetrieben werden. Laut Verfahrensprogramm der Regierungsstatthalterin soll die Baubewilligung spätestens im Mai erteilt werden. Dieser Termin sollte nun gehalten werden können.

Erleichterter Stiftungsrat
Über das Ausbleiben von Einsprachen ist Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer erfreut. «Es ist nicht selbstverständlich, dass ein solches Grossprojekt ohne Einsprache durchgeht. Das beweist einmal mehr, dass das Projekt gut ist und in der Bevölkerung Rückhalt geniesst», stellt er fest. Diese Tatsache sei für ihn und sein Team hoch motivierend. «Wir wollen alles daran setzen, dieses tolle Projekt nun rasch umzusetzen.» Die Aufgabe sei herausfordernd, aber auch sehr befriedigend. Denn das «Schloss für alle» werde zu einer Attraktion, welche weit über die Region ausstrahle. Dafür lohne es sich, zu arbeiten.

Berner Schlösser lancieren gemeinsames Jahresprogramm

Berner Schlösser lancieren gemeinsames Jahresprogramm

Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs lancieren elf Berner Schlösser erstmals einen gemeinsamen Auftritt. Mit Highlights aus ihren Veranstaltungsprogrammen laden sie ein zum Besuch von Schloss zu Schloss.

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs präsentieren sich die Berner Schlösser als lebendige und facettenreiche Kulturorte. Szenische, kunsthistorische, schaurige und winterliche Führungen, eine interdisziplinäre Performance, ein Depotbesuch, Aktivitäten zum Schweizer Schlössertag, sowie ungewöhnliche Einblicke und Rundgänge zum Tag des Denkmals stehen auf dem vielseitigen Programm, das von März bis Dezember von Berner Schloss zu Berner Schloss führt. Vorgesehen sind auch ein sommerliches Open-Air und ein fulminantes Schlossbouquet.

Den Anschub zum gemeinsamen Auftritt der Schlösser leistete die Schlossmuseumsstrategie des Kantons Bern. Die Förderung von Kulturvermittlung am Originalschauplatz, die Erhöhung der Wahrnehmung der Berner Schlösser und die Stärkung ihrer Zusammenarbeit auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene bilden den Kern der 2016 verabschiedeten Strategie. Sie setzt sich insbesondere für eine «Koordinierte Vielfalt» ein. Mit der gemeinsamen Veranstaltungsagenda zum Kulturerbejahr wird nun ein zentrales Anliegen dieses Grundlagenpapiers in die Praxis umgesetzt.

Mächtig, verspielt, prachtvoll, stadtnah, mitten im Dorf oder draussen auf dem Lande, hocherhaben auf Hügeln und Felsen oder idyllisch am Ufer des Thunersees gelegen, vom Wasserschloss über zähringische Burgen bis zur romantischen Sommerresidenz – die Vielfalt der Berner Schlösser kennt keine Grenzen. Jedes erzählt seine eigene Geschichte. Elf von ihnen laden nun mit ausgewählten Veranstaltungen zu einer Reise durch die reiche Berner Schlosslandschaft. Monat für Monat lockt ein Highlight aus den Jahresprogrammen der Schlösser zum Besuch und animiert zur gestaffelten Entdeckung. Die ganze Auswahl bietet sich den Besucherinnen und Besuchern an den Europäischen Tagen des Denkmals und am Schweizer Schlössertag, welche die Schlösser gemeinsam gestalten.

Die Agenda zum Kulturerbejahr zeigt den kulturellen Reichtum der Berner Schlösser und macht Lust auf mehr. Es ist davon auszugehen, dass das finale Schlossbouquet im Dezember nicht nur zur ersten gemeinsamen Ausstellung, sondern zum Sprungbrett für weitere kooperative Aktionen wird.

Der gemeinsame Auftritt der Berner Schlösser ist Teil der Kooperations- und Vernetzungsarbeit des Vereins der Museen im Kanton Bern (mmBE) im Auftrag des Amts für Kultur der Erziehungsdirektion.

Kurzporträts Berner Schlösser

Flyer Jahresprogramm 2018 – Berner Schlösser

www.mmbe.ch

www.berner-schloesser.ch