Der Umbau von Schloss Burgdorf soll unverzüglich beginnen, sobald die Baubewilligung vorliegt. Dies hat der Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf an seiner heutigen Sitzung beschlossen. Dies trotz einer noch bestehenden Finanzierungslücke. Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer ist zuversichtlich, dass sich diese durch die noch anstehenden Aktionen schliessen lässt. Somit wird das «Schloss für alle» mit Jugendherberge, Museum und Gastronomie voraussichtlich im Frühling 2020 seine Tore öffnen.

Geschäftsführung und Stiftungsrat der Stiftung Schloss Burgdorf haben sich in den letzten Monaten neben den Vorbereitungen zum Umbau intensiv mit der Beschaffung der fehlenden Mittel beschäftigt. Dabei fanden sie erfreulich viel Unterstützung. Die Finanzierungslücke von CHF 3,1 Mio. konnte um CHF 1,8 Mio. reduziert werden. Sie beträgt noch CHF 1,3 Mio. Dieser Erfolg ist diversen Stiftungen, dem Lotteriefonds, der öffentlichen Hand und insbesondere vielen privaten Gönnerinnen und Gönnern aus Stadt und Region zu verdanken.

Ermunternde Signale
Dieses breit abgestützte Engagement hat den Stiftungsrat ermuntert, das Umbauprojekt nach Vorliegen der Baubewilligung auszulösen. «Auf Grund des positiven Echos der vergangenen Monate gehen wir davon aus, dass wir auch den Rest der finanziellen Mittel rechtzeitig beschaffen können», gibt sich Stiftungsratspräsident Dr. Markus Meyer zuversichtlich. Einerseits sind aussichtsreiche Anfragen bei Stiftungen und Privaten hängig, andererseits startet die Stiftung selber eine originelle Spendenaktion, welche sich ans Gewerbe und an die breite Bevölkerung von nah und fern richtet. Sie wird im Rahmen der BUGA 2018 lanciert. «Das Schloss für alle braucht jetzt alle», betont Stiftungsratspräsident Meyer und ist dankbar für viel Solidarität mit dem innovativen Projekt.