Die neue Schlossschrift gibt Einblicke in die Provenienzforschung in der Ethnologischen Sammlung. An diesem Abend stellt das Museum die Schlossschrift vor und diskutiert mit Ihnen über alte Geschichten, die neu erzählt werden, über Restitution, Verantwortung und neue Möglichkeiten.
1904 wurde in Burgdorf die ethnologische Sammlung gegründet. Damals sammelte man Objekte aus «fremden» Ländern, um deren Objekte vor der westlichen Moderne zu retten und den Schweizer:innen zu zeigen, wie das Leben in diesen Ländern aussieht.
Mittels zwei Provenienzforschungsprojekten hat das Museum seit 2023 einen Teil der Ethnologischen Sammlung untersucht. In der aktuellen Schlossschrift präsentieren wir die Erkenntnisse und geben einen neuen Einblick in die Anfangsjahre der Sammlung unter dem Kurator Arnold Kordt.
Im Anschluss laden wir bei einem Apéro zu drei Tischdiskussionen mit diversen Autor:innen und Mitwirkenden der Schlossschrift ein: Diskutieren Sie mit uns darüber, wie Provenienzforschung funktioniert, über den Sinn von Restitution, über die Zukunft ethnologischer Sammlungen und über die Vermittlung dieser Themen in den Museen.
Detailprogramm folgt in Kürze.