Erfolgreiches Museumsjahr 2025 und Premiere von «Clementia – Das Erbe der Zähringer»
Das Museum Schloss Burgdorf blickt auf ein erfolgreiches Museumsjahr 2025 zurück und lädt die Medien zur Filmpremiere der Schlosskids ein. Am Donnerstag, 19. Februar 2026, feiert der von Kindern und Jugendlichen entwickelte Film «Clementia – Das Erbe der Zähringer» im Schloss Burgdorf Premiere.
Im vergangenen Betriebsjahr nutzten insgesamt rund 31’000 Menschen die Angebote des Museums Schloss Burgdorf. 28’000 Eintritte entfielen auf den Museumsbetrieb, weitere ca. 3’000 Besucher:innen nahmen an öffentlichen Veranstaltungen teil. Mit fast 400 durchgeführten Gruppenangeboten – davon 211 für Schulklassen – blieben die Buchungen auf hohem Niveau weitgehend stabil. Neben dem laufenden Betrieb prägten mehrere neue Angebote das Jahr: die Jubiläumsausstellung «Goldrichtig – Ist Goldrecycling die Zukunft?», die Videotour «Viele Stimmen – Eine Welt» sowie der neue Schulworkshop «Fokus kolonial» als Resultat der Provenienzforschung 2024. «Die Jahresbilanz ist für uns ein Blick zurück, aber auch ein Ausblick», sagt Flavia Muscionico, Museumleiterin. «Wir wollen Angebote entwickeln, die Beteiligung ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart sichtbar machen.»
Ein besonderer Höhepunkt 2025 war das Filmprojekt der Schlosskids. Während mehreren Projekttagen entwickelten 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren einen historischen Mittelalter-Krimi. Sie erarbeiteten die Geschichte, schrieben das Drehbuch und wirkten bei den Dreharbeiten aktiv mit. «Dass Kinder und Jugendliche ihre eigene Geschichte zur Burgdorfer Vergangenheit erzählen, ist für uns besonders wertvoll», sagt Philipp Meyer, Co-Leiter Bildung und Vermittlung am Museum Schloss Burgdorf. «Der Film zeigt, wie kreativ und reflektiert sich junge Menschen mit Geschichte auseinandersetzen.» Begleitet wurden sie vom Filmemacher Simon Pflanzer sowie vom Team des Museums Schloss Burgdorf.
Der Film spielt im Jahr 1218: Herzog Berchtold V. von Zähringen wird tot aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Clementia von Auxonne, Witwe des Herzogs und Erbin von Burgdorf. Auf der Suche nach der Wahrheit wendet sie sich an eine geheime Schwesternschaft. Ein Netz aus Macht, Gier und Intrigen entfaltet sich – und die Frage bleibt: Wer trägt die Schuld am Tod des Herzogs?
Der Film ist ab März in der Filmkammer während den Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Die Filmkammer ist im Museumseintritt inbegriffen.